Kaulbarsch (Gymnocephalus cernuus)


Attraktivität: Flossen oft gespreizt, stachelbewährte Kiemendeckel, grosse Augen.

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Vorkommen: Europa und Asien, eingeschleppt auf die Britischen Inseln und nach Nordamerika. In Seen stellenweise häufig, in den grossen Strömen bis in die schwach salzhaltigen Unterläufe vordringend.

Haltung u. Zucht: Ruhige Fischart, mit zunehmendem Alter werden Einzeltiere jedoch aggressiv gegenüber Artgenossen. Becken ab 80 cm, besser größer. Räumliche Strukturierungen erleichtern das Einfinden der Individuen. Hält sich in der unteren Region auf. Der Kaulbarsch frißt ausschliesslich Lebendfutter (auch kleine Fische) bevorzugt vom Boden, aber auch aus dem Freiwasser. Im Gartenteich heimlich lebend. Verhindert das Aufkommen von Fischbrut. Die Nachzucht im Aquarium ist vermutlich noch nicht gelungen.

 

Besonderes: Nutzt zur Nahrungsaufnahme wie Zander auch das „tapetum lucidum“ als Restlichtverstärker im Augenhintergrund. dies ist eine Licht sammelnde Gewebeschicht, welche einfallendes Licht reflektiert und somit verstärkt. Daher scheinen die Augen bei bestimmtem Lichteinfall gelblich zu fluoreszieren.

(Text: Christoph Dümpelmann)